Symbolbild Datenschutztag 2020

Heute, dem 28. Januar, feiern wir den Datenschutztag (aka Data Privacy Day)! Ziel dieses Tages ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung des Datenschutzes in der Gesellschaft und der Wirtschaft zu schärfen sowie den Schutz der Privatsphäre zu fördern.

Seit der Erfindung des Internets sind nun über 30 Jahre vergangen. Vor rund 15 Jahren kamen Facebook, Twitter und das iPhone auf den Markt. Laut Prognosen soll die weltweit generierte Datenmenge bis 2025 auf insgesamt 175 Zettabytes (ZB) anwachsen. Wir befinden uns also in einer Zeit, in der Daten wichtiger sind als je zuvor und in der unsere digitalen Datenspuren mehr über unsere Identität auszusagen vermögen als die physische Welt. Ergibt sich die Möglichkeit, diese Daten zusammenzuführen, zu ordnen und zu analysieren, dann werden sie zu einem der wertvollsten Güter, die es derzeit überhaupt gibt – Smart Data.

Die Ereignisse der letzten Jahre im Zusammenhang mit dem Datenschutz, zu denen unter anderen das Inkrafttreten der DSGVO und auch zahlreiche Datenskandale (Facebook, Cambridge Analytica, Clearview, …) gehören, haben dazu geführt, dass persönliche Daten in den Nachrichten und im öffentlichen Bewusstsein so präsent waren wie nie zuvor.

Von Datenschutz zu Datenermächtigung

Im Jahr 2020 zeigen sich keine Anzeichen für einen Rückgang dieses Trends. Jedoch ist es nicht “nur” wichtig, Datenschutz und Privatsphäre mit dem Schutz der eigenen Daten in Verbindung zu bringen. Zwar ist es offensichtlich, dass unsere persönlichen Daten schon viel zu lange von grossen Konzernen ohne unser Wissen gesammelt und weiterverkauft werden. Deshalb ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt – wie er übrigens in der Erklärung von MyData sehr treffend ausgeführt wird – von #DataProtection (Datenschutz) hin zu #DataEmpowerment (Datenermächtigung). Nebst dem, dass wir also die Kontrolle über unsere Daten wiedererlangen, sollten wir nun auch frei entscheiden können, mit wem und wozu diese geteilt werden. Mit neuen, innovativen Produkten wie BitsaboutMe ist dies bereits heute Realität!

Auch für die Wirtschaft und die Forschung ergeben sich mit Daten, die direkt aus den Händen von Privatpersonen stammen, zahlreiche Vorteile. Denn wenn jede Privatperson die eigenen Daten selbst kontrolliert, bei Bedarf korrigiert oder vervollständigt, und diese mit expliziter Einwilligung weitergeben kann, sind sie viel nützlicher für die Innovation, die erfolgreiche Durchführung von Forschungsprojekten sowie für Unternehmen, die ihren Kunden bessere und personalisierte Angebote machen wollen.

Aus dem Datenschutz kann also Grosses für die ganze Gesellschaft entstehen. Lasst uns darum den Data Privacy Day nicht nur am 28. Januar begehen – sondern jeden Tag aufs Neue zelebrieren!