Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil

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Alles im Internet verbraucht Energie und ist damit auch für die steigenden Emissionen von CO2 verantwortlich.

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Über die letzten Jahre hat vor allem die Nutzung von Streaming-Plattformen rasant zugenommen – und dieser Trend wurde durch Corona weiter verstärkt. So verursacht das Video-Streaming 80 Prozent des weltweiten Datenverkehrs. Eine Massnahme besteht folglich darin, ganz allgemein weniger zu streamen, dafür aber wählerischer zu sein.

Des Weiteren kannst du bereits ein beachtlicher Anteil an Energie einsparen, wenn du Songs als Audiodateien abspielst, anstatt sie als Video auf YouTube zu streamen. Dafür gibt es Plugins wie z.B. YouTube Audio. Und wenn du dir doch das Video ansehen möchtest, kannst du deinen Beitrag leisten, indem du eine niedrige Auflösung wählst – es muss ja schliesslich nicht immer 8K-Qualität sein.

In der Schweiz liegt die Nutzungsdauer eines Smartphones im Durchschnitt bei gerade mal zwei Jahren und die eines Fernsehers bei fünf Jahren. Du kannst etwas fürs Klima tun, indem du Geräte länger nutzt und, wenn sie nicht mehr funktionieren, auf eine fachgerechte Entsorgung achtest.

Ein weiterer Faktor zur Einsparung von Energie ist die Reduzierung des Datenspeichers: Leere dein E-Mail-Postfach regelmässig und gib dadurch Speicherplatz frei. Ausserdem ist es ratsam, wann immer möglich, Daten lokal abzuspeichern und Cloud-Dienste nur sparsam zu nutzen.

Zusätzlich kannst du darauf achten, wann immer vorhanden WLAN-Netze anstelle von Mobilfunknetzen zu nutzen. Für die Verwendung von WLAN bei dir zu Hause ist es zudem ratsam, auf einen erneuerbaren Energiemix (Photovoltaik, Wasserkraft, Wind, Biomasse) zu setzen.

Ergänzend zu diesen Massnahmen kannst du auch von Zeit zu Zeit bewusst offline gehen – Stichwort Digital Detox. Zur Abwechslung mal ein Buch lesen oder raus in die Natur zu gehen ist klimafreundlich schlechthin.

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